Die Lehre vom Zahnhalteapparat wird mit Parodontologie  bezeichnet. Durch den Zahnhalteapparat sitzt der Zahn fest im Kiefer. Er besteht aus der Alveole (Fach im Ober-und Unterkieferknochen), dem Zahnfleisch, der Wurzelhaut und dem Wurzelzement.

Sollten sich Veränderungen an Ihrem Zahnfleisch oder am Zahnhalteapparat zeigen, planen wir gemeinsam das weitere Vorgehen.
Nach der von der gesetzlichen Krankenkasse geforderten Vorbereitungsphase und Überprüfung Ihre Mitarbeit, erstellen wir einen Therapieplan für Sie. Da die gesetzliche Krankenkasse nur in einem definierten Rahmen diese Behandlung übernimmt, informiere ich Sie vor Behandlungsbeginn über eventuell von Ihnen selbst zu tragende Kosten und erstelle Ihnen einen entsprechenden Kostenvoranschlag.

Die Behandlung der Parodontitis ist im geschlossenen Verfahren ( abhängig von der Taschentiefe) und im offenen Verfahren möglich. Effektive Zusatzmassnahmen, wie die photodynamische Therapie der vertieften Taschen mittels Einsatz eines Lasers* oder Einsatz eines spezifischen Nachweisverfahrens ( HAIN-Test)*, so wie der Einsatz spezieller Antibiotika, unterstützen diese Therapien.

Es ist wichtig die Entzündung frühzeitig zu behandeln, da die Bakterien giftige Säuren absondern, die den Knochen angreifen und zum Zahnverlust führen können.

Parodontitis zeigt Zusammenhänge mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Rheuma und wird im Zusammenhang mit Frühgeburten und Kinderlosigkeit diskutiert.

Anzeichen für Parodontitis können sein:

  • Mundgeruch
  • schlechter Geschmack im Mund
  • Zahnfleischbluten